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Die Essener Bärenbande auf Tour – Werdum 2013

Es war Freitag der 8.2.2013 und das gesamte Ruhrgebiet und angrenzende Rheinland befand sich im Karnevalsfieber. Das Ganze? Nein! Die Essener Bären bereiteten sich auf ihre alljährliche Wanderung in ihr Karnevalsdomizil vor. Dazu haben 30 Prachtexemplare ihrer Spezies das tiefste Ruhrgebiet in Richtung Werdum an der Nordseeküste verlassen. Warnmeldungen wegen Problembären wurden nicht ausgerufen, da allseits bekannt ist, dass Hot Rolling Bears nur spielen wollen. Was schließlich auch der Grund dieser Wanderung war. Es sollte ein Turnier ausgetragen werden. Die Gegner reisten aus “Pforzheim“, Holtriem und Leer an.

Freitag 8.2.2013 – Die Anreise

Leicht verzögert setzte sich die Bärenwanderung in Bewegung. Ziel war das Haus Werdum, das mit seinen Ferienwohnungen wieder einmal als Bärenhöhle fungieren sollte. Dass die Briel´sche Zugmaschine zuletzt das gemeinsame Ziel erreichen würde war den Beteiligten vorher schon bewusst, aber die Fahrt wurde zum Ende hin noch durchaus spannend.

Der Tank zeigte Ebbe an, aber das Navi noch zu viel Strecke. So haben der Kapitän, sein erster Steuermann und die blinden Passagiere von der hinteren Bank nach jeder Kurve der Landstraße vergeblich eine Tankstelle herbeigesehnt. Doch Oliver, der alte Seebär, sollte Recht behalten und die Zugmaschine samt Lastkahn hat den sicheren Zielhafen erreicht. Nach Ankunft der Nachzügler war es wirklich an der Zeit für das Abendessen in der Burg-Gaststätte. Denn wie jeder Juniorbär weiß gibt es ohne Mampf keinen Kampf. Bei dem anstehenden Turnier am nächsten Tag sollten alle Spieler fit sein. So hat Frank (Trainer) eine „2-Bier-Sperre“ verhängt, die sich auch nicht durch Radler oder Alster austricksen lies. Nach der mühsamen Anreise und in Erwartung des bevorstehenden Turniers wurde der Abend nicht mehr lang.

Haie in Neuharlingersiel

Wie bereits im letzten Jahr, sind die Junior Bears, samt Anhang zu einem verlängerten Wochenende ins Haus Werdum eingeladen worden. In diesem Jahr gab es drei Übernachtungen in den vorbildlich, barrierefreien Wohnungen mit höchstem Ausstattungsniveau. 18 Leute verteilten sich auf 5 Wohnungen.

Die Agenda besagte die Anreise für Freitag den 4. März, die jeder individuell antrat. Trotz starken Verkehrsaufkommens im Raum Essen (die ersten 16 km haben eine Stunde gedauert), fanden sich alle gegen 19:00 Uhr im Haus Werdum ein und wurden herzlich von der Gastgebern Andrea und Harald Vogt empfangen. Sogleich ging es zu Fuß, Rolli zur nahegelegenen Pizzeria, wo wir alle ein deftiges Mahl zu uns nahmen und so langsam von Alltag auf Urlaub umschalteten.

Zurück vom Essen und müde von der Reise, zogen sich dann mehr oder weniger alle in ihre Gemächer zurück, um sich etwa 10 Minuten wieder auf den Gängen und in den Wohnungen zu treffen und bis in die späten Nachtstunden hinein zu klonen, schwatzen und lästern.

In Wohnung 2, eigentlich reserviert für Stefan und Max Mühlenbeck sowie Hannfrieder und Olli Briel, fand eine Konzentration von pickeligen Teenagern statt, die sich letztendlich nur unter Androhung von Waffengewalt auflosen lies.